Rom, Italien
Rom ist eine bekannte Metropole in Italien
 

Rom Einwohnerzahl

Kaum eine andere Stadt wirkt solch eine Faszination auf die Menschen aus wie die ewige Stadt Rom. Ob Kunstliebhaber, Geschichtsfan oder begeisterter Städtereiser, Rom zieht jeden in den Bann.
 
Rom bei Nacht
 
Die Ursprünge Roms

Laut der Mythologie, wurde die Stadt am Tiber 753 von Romulus und Remus gegründet. Auf den sieben Hügeln Kapitol, Palatin, Aventin, Quirinal, Caelius, Viminal und Esquilin gebaut, begann die Stadt alsbald das ringsum liegende Gebiet einzunehmen. Der Aufschwung war rasant- immer mehr Menschen zogen in die Stadt. Während der Kaiserzeit wurde Roma immer größer und mächtiger. Erst durch Krieg und zahlreiche Plünderungen sank die Einwohnerzahl bis zum Mittelalter stetig.

Im 14. Jahrhundert begann der erneute Aufschwung Roms. Es wurde zur Hauptstadt des Kirchenstaates und damit zur Pilgerstätte und Wahlheimat zahlreicher Menschen. Und nicht nur das, mit der Kirche kam das Geld in die Stadt und damit enormer Wachstum. Neue Gebäude wurden gebaut und einige davon sind diese bedeutenden Werke, die wir heute kennen und bewundern.
 
Die Einwohnerzahl von Orlando beträgt wie in Rom auch mittlerweile mehrere Millionen und ist eine große Stadt in Florida.
 
Der Petersdom in Rom
 
Rom heute

Die europäische Metropole am Tiber gehört zu den bedeutsamsten Städten der Welt. Was die Touristenzahlen unter den europäischen Städten betrifft, liegt Rom ganz weit vorne. Keine andere Stadt kann mit solch einer Vielfalt an kulturellen Schätzen aufwarten wie Rom. Damit ist die Stadt was Kunst und Kultur angeht in Europa absoluter Spitzenführer.
Die Altstadt Roms, der Vatikanstaat und der Petersdom wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, aber das ist längst nicht alles. Dass Rom eine ganz besondere Stadt ist, liegt nicht nur an ihren kulturellen Schätzen, sondern vor allem an der Vielfältigkeit die sie zu bieten hat, an der beliebten italienischen Küche sowie dem guten Ruf der der Stadt vorauseilt.

Rom ist in dreierlei Hinsicht Hauptstadt. Seit dem Jahre 1871 die des Landes Italien, außerdem der Provinz Rom in der Region Latium und zuletzt Hauptstadt der römisch-katholischen Kirche, da sich in Rom der unabhängige Vatikanstaat -der Hauptsitz der katholischen Kirche, befindet. Tausende von Touristen, die zu ihren Glaubensstätten pilgern und einmal im Leben eine Audienz des Papstes hören möchten, sind der Stadt alleine durch diese Tatsache jedes Jahr sicher.

Die Bürger von Rom

Im Stadtgebiet von Rom, welches sich über eine Fläche von 1.285 Quadratkilometern erstreckt, leben 2,8 Millionen Menschen (Stand 2012) und zusätzliche 3,3 Millionen in den Vororten und Randgebieten der Stadt. Damit ist Rom die größte Stadt Italiens.
 
Eine geringe Einwohnerzahl hat das Emirat Ajman in den VAE mit nur 237.000 und es ist auch das kleinste Emirat dort.
 
Vor wenigen Jahrzehnten war der Großteil der Bürger Roms weiß und katholisch. Das hat sich aufgrund der zahlreichen Einwanderer stark gewandelt. Viele von ihnen stammen aus Asien, Afrika, nahen Osten oder anderen europäischen Ländern. So ist ein buntes Völkergemisch entstanden, welches jedoch auch einiges an Problemen mit sich bringt.

2004 allein sind 291.000 Einwanderer nach Rom gekommen. Mehr als 80% von ihnen leben in den Vororten und Einzugsgebieten um Rom. Dies führt dazu, dass gerade in diesen Gebieten die Kriminalität eine große Rolle spielt. In den Randgebieten leben vor allem Rumänen, Polen und Inder. Zur Altstadt hin, dort wo sich auch die Touristen aufhalten, steigen natürlich die Mietpreise der Immobilien. Familien die Geld haben, wohnen im Herzen von Rom, während die Randbezirke Roms immer mehr zum Brennpunkt werden für Einwanderfamilien. Gerade in diesen Regionen ist Gewalt an der Tagesordnung, die Menschen sind nur schwer zu kontrollieren und Bandenkonflikte kommen nicht selten vor. Das ist die Kehrseite der Millionenstadt, die jährlich tausende Menschen in den Bann zieht.

Die römischen Einwohner, unter denen zahlreiche in der Tourismusbranche arbeiten, wissen um das Kapital, welches die Touristen alljährlich in ihre Stadt bringen und sind Ausländern gegenüber meistens sehr freundlich und hilfsbereit. Wer nach Rom kommt, profitiert von der italienischen Gastfreundlichkeit, sei sie nur aufgesetzt oder nicht.