Rom, Italien
Rom ist eine bekannte Metropole in Italien
 

Rom Geschichte

Jedes Jahr zieht es unzählige Touristen in eine der schönsten Städte der Welt. Das ist Rom, die Metropole Italiens. Kein Wunder, da diese einmalige Stadt neben der Lage in sonnigen Breiten über eine mehrere Tausend Jahre lange Geschichte verfügt, in denen wunderbare Bauwerke und Kunstdenkmäler geschaffen wurden. Zwar wurden viele in kriegerischen Auseinandersetzungen in Antike und Mittelalter zerstört, aber doch auch viele blieben der Nachwelt erhalten. Diese Kunstwerke aus Menschenhand können heute in der Stadt und ihren Museen bestaunt werden.
 
Rom bei Nacht
 
Im Jahre 753 v. Chr. wurde Rom der Sage nach, auf sieben Hügeln gelegen, von Remus gegründet. Dazwischen schlängelt sich der Fluss Tiber in Richtung Mittelmeer. Aber Ausgrabungen brachten auch Funde aus einer Zeit um 1000 v. Chr. zutage. Damit ist Rom wahrscheinlich rund 3.000 Jahre alt. Bis ungefähr ins Jahr 500 v. Chr. waren hier die Etrusker die Herrscher. Aber als diese dann vertrieben wurden, gründeten die Bewohner dort im Jahre 475 v. Chr. die erste Republik.
 
Der Potsdamer Platz in Berlin hat auch eine sehr interessante Geschichte vorzuweisen wie viele Plätze in der Metropole Rom.
 
Ein Platz in Rom
 
Aus dieser Zeit berichten Geschichtsschreiber auch von Angriffen der Kelten, was den Bau einer Stadtmauer zur Folge hatte. Aber Rom wuchs zusehends, die aus der Geschichte bekannten Punischen Kriege, die die Römer gewannen, trugen dazu sicher bei. Sie wurden die neuen Herren im westlichen Mittelmeerraum.

Es folgten die Zeiten der Volkstribune wie Tiberius und Gaius Gracchus. Beide wurden wie ihr Nachfolger, der Diktator Julius Cäsar, ermordet. Letzterer im Jahre 44 v. Chr. Zeugen aus dieser Zeit sind beispielsweise im Forum Romanum, dem damaligen Zentrum der Stadt mit Tempelanlagen und Villen.
Im 1. Jahrhundert baute Rom seine Vormachtstellung weiter aus, das Römische Reich umspannte fast ganz Europa, Kleinasien und Nordafrika. Rom wurde zur Millionenstadt. Augustus forcierte den Bau von Straßen, Frisch- und Abwassersystemen. Durch einen Brand in der Stadt, ausgelöst vermutlich von dem Tyrannen Nero, litt die Stadt kurzzeitig, wurde allerdings bald wieder mit neuen Bauwerken erneuert, beispielsweise dem Kolosseum und den Kaiserforen. Ergänzt wurden in der Stadt die Anzahl der Thermen, Bibliotheken wurden immer beliebter. Trajan, Caracalla und Diokletian folgten in den nächsten Jahrzehnten als Herrscher, es war die Zeit der Hochblüte des Römischen Reiches.

Alle Schutzmauern der mittlerweile 1,5 Mio. zählenden Stadt halfen nicht bei den Angriffen von den Westgoten im Jahre 410 und den Vandalen im Jahre 455. Die Zweiteilung des Römischen Reiches führte weiter zum Untergang dieser herrlichen antiken Stadt. Jahrelange Belagerungskriege zwischen den Goten und den oströmischen Legionen unter ihrem Herrscher Justinian führten weiter zur Zerstörung und reduzierten die Einwohnerzahl weit unter 100.000.
 
Eine beeindruckende Geschichte kann auch die La Seu Kathedrale in Palma vorweisen wie auch der Petersdom in Rom.
 
Schließlich gehörte Rom zum oströmischen Reich, die Stadtverwaltung funktionierte aber nicht mehr so wie früher. Teilweise übernahm das dann der jeweilige amtierende Papst. Die römisch-katholische Kirche hatte sich inzwischen dort etabliert, der Kirchenstaat war gegründet. Zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert kam es trotzdem immer wieder zu Plünderungen in der Stadt durch Langobarden, Sarazenen und Normannen.

Rom gelangte erst wieder durch die Gründung des Heiligen Römischen Reiches durch die Kaiserkrönung Karls des Großen im Jahre 800 an Bedeutung. Aber auch in dieser Zeit fanden kriegerische Auseinandersetzungen mit Feinden vor den Toren der Stadt statt. In der Renaissance und in Zeit des Barocks wurden dann in Rom schöne Plätze mit Brunnen und Palazzi erbaut. Der Trevibrunnen oder der Tritonenbrunnen sind zwei von vielen Springbrunnenanlagen aus dieser Zeit. Das damals entstandene Stadtbild ist weitgehend heut noch so erhalten. Deshalb sind die römische Altstadt und der Vatikan zum Weltkulturerbe in der Stadt Rom geworden.

Im Jahre 1870 marschierten italienische Truppen in das von Frankreich besetzte Rom, entmachteten den Papst in seinen weltlichen Befugnissen und machten Rom zur Hauptstadt von Italien. Während des Zweiten Weltkrieges blieb die Stadt weitgehend von Zerstörungen verschont und entwickelte sich wieder zur „Ewigen Stadt“.